Samstag, 8. Juli 2017

BELLA DONNA digital art - Sphinx


Eine Sphinx ist in der griechischen Mythologie ein Fabelwesen mit Löwenleib und Frauenkopf. Meistens stellt sie eine unheilbringende Dämonin dar (die Sphinx).

Bei den Ägyptern steht ein Sphinx als Sinnbild der Herrscher von Ägypten. Deshalb sind ägyptische Sphinxe fast immer männlich (der Sphinx).

Sie besitzen einen Menschenkopf, der durch das Königskopftuch oder durch die Löwenmähne mit dem Löwenkörper verbunden ist.

Der oder die Sphinx?

Durch die unterschiedlichen Geschlechter, die Sphingen haben können, spricht man sowohl von der als auch von dem Sphinx. Die Sphinx ist die allgemein gebräuchlichere Formulierung, der Sphinx wird vor allem in der archäologischen und ägyptologischen Fachsprache verwendet.

Die Sphinx von Gizeh

In Ägypten gab es viele Sphingen. Am bekanntesten ist jedoch der Große Sphinx.
Sie wurde um 2500 vor Christus neben dem Taltempel des Chepren errichtet.

Die über 70 Meter lange und ungefähr 20 Meter hohe Statue soll den König Chepren als irdische Form des Sonnengottes darstellen. Sie bewacht sozusagen das Pyramidenfeld vor Eindringlingen und bösen Geistern.

Was passierte mit der Nase?

Eines der Merkmale der Sphinx ist die fehlende Nase, welche Anlass zu vielen Spekulationen gab. Hatte hier etwa wirklich Obelix seine Hände im Spiel?

Das Gerücht, Schießübungen osmanischer Truppen sollen die Nase zerstört haben erwies sich als falsch. Schon 1738 hatte der dänische Künstler Frederick Ludewick Norden einen Kupferstich der Sphinx angefertigt, dieser zeigte den Kopf bereits ohne Nase.

Ein fanatischer Bilderstürmer

Tatsächlich wurde die Nase aber von einem Scheich namens Mohammed Saim el-Dar im Jahre 1378 abgeschlagen. Dabei handelte es sich um einen Bilderstürmer, also eine Person welche heilige Bilder und Denkmäler zerstört.

Quelle: wasistwas.de

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